29.05.2026, Mittwoch: Um vor dem Run des verlängerten 1. Mai-Wochenendes gut durchzukommen, sind wir so früh wie möglich losgefahren. Und wir hatten wirklich Glück, ohne Stau ging es bis nach Celle. Der Stellplatz hatte aber bei unserer Ankunft um 16h leider keine freien Stellplätze mehr, also fuhren wir ein paar Kilometer weiter nach Garßen, wo wir einen ruhigen Stellplatz beim Friedhof fanden.
30.04.2026, Donnerstag: Wir waren nach einer ruhigen Nacht relativ früh wach und fuhren zu dem Stellplatz in Celle, wo wir dieses Mal problemlos einen Stellplatz fanden. Auch wenn es von hier in die Altstadt nicht sehr weit war, hatten wir am Abend dennoch über 15 km auf der Uhr – denn wir sind insgesamt 3x hin und wieder retour. Die Altstadt hat über 500 unter Denkmalschutz stehende Gebäude die bis 1516 zurückgehen – einfach toll.
Das Wetter war toll und der Park bot schöne Ecken um zu entspannen.
01.05.2026, Freitag: Am Morgen hieß es kurz entsorgen bevor wir zu „Alten Land“ nach Hollern aufbrachen. Peter und Familie hatten zum 12(?) Mal zum Allrad-Blütenspanner-Treffen eingeladen. Wie auch beim letzten Mal vor 4 Jahren war es sehr stark besucht, aber es gibt jede Menge Platz. Wir machten die Hof-und Felder-Führung mit. Dazu hatte Peter 3 Klein-Trecker samt mehreren Anhängern vorbereitet, auf denen Kisten mit Sitzgelegenheiten waren, in denen normalerweise die Äpfel vom Feld zum Hof gefahren werden. Peter erklärte mit Leidenschaft seine Arbeit und die vielen dabei zu berücksichtigenden Parameter. Abends brannten dann wieder etliche Lagerfeuer auf dem Hofgelände.
02.05.2026, Samstag: Heute ganz relaxed: Erst 200m zum Penny zum einkaufen, dann gemütlich Spätstücken. Nach dem Duschen eine Runde über den Platz zum „Diesel-Quatschen“. Anschließend die obligatorische Runde mit der Feldbahn durch die Apfelfelder. Kurz vor Schluss dann ein Unfall: Einer der Wagen springt bei einer Weiche aus dem Gleis. Dank dem erfahrenen Lokomotivführer keine Leicht- oder Schwerverletzten! 🙂 Zu viert wird Wagen wieder in die Gleise gehoben. Wegen der Dramatik leider keine Fotos! 🙂 Damit wir morgen zeitig losfahren können, Wasser aufgefüllt, Toilettencassette geleert, Navi gefüttert etc..
03.05.2026, Sonntag: Das Ziel war Hamburg, Da der verbliebene Stellplatz Nähe Fischmarkt nur jeweils bis 9h genutzt werden darf (danach muss für den nächsten Tag bezahlt werden), hatten wir für 8h den Wecker gestellt, damit wir am frühen Vormittag problemlos einen Platz finden. Das war auch der Fall, auch wenn einige Stellplätze von Besuchern des noch laufenden Fischmarkts belegt waren. Was wir jedoch nicht wussten: Der Hafengeburtstag wirft seine Schatten voraus und eine Nutzung bis Mittwochmorgen war nicht möglich – am nächsten Morgen ist der Platz ab 9h gesperrt. Einen weiteren Stellplatz Richtung Westen hatte ich noch nie genutzt, war mir also nicht sicher, ob und wie er beim Hafenfest genutzt werden kann. Daher habe ich sicherheitshalber die Buchungen beim Miniatur Wunderland für den morgigen Tag auf einen „unbekannten“ Termin verschoben. Den geplanten Besuch im Restaurant Fischereihafen konnte ich von Dienstag auf heute Mittag verschieben. Anschließend stand dann ein ausgiebiger Ausflug entlang der Elbe zum Rathaus und am Michel vorbei retour zum Stellplatz an.
04.05.2026, Montag: Den Stellplatz in Hamburg mussten wir ja bis 9h geräumt haben, daher waren wir bereits um 10h in Lüneburg. Über 1.000 denkmalgeschützte Gebäude gibt es hier! Seinen Aufstieg verdankt der Ort dem Salz, das hier bis vor kurzem noch im großen Stil abgebaut wurde. Nach der Reformation wurde das Salz aus Lüneburg allerdings im Vergleich zu anderen Quellen zu teuer und es verfiel in einen Dornröschenschlaf – was ihm heute touristisch allerdings zu Gute kommt. Bei der Touristeninfo im tollen Rathaus buchten wir eine Führung und liefen den Ort bis zum Abend dann auf eigene Faust ab. Die alten Häuser weisen zum Teil schon bemerkenswerte Verformungen durch Auswaschungen von Kalk und den Salzstock auf. Interessant ist auch das „schwangere Haus“ mit seiner nicht unerheblichen Ausbeulung durch „Pfusch am Bau“, s. letztes Foto.
05.05.2026, Dienstag: Nach Entsorgung in Lüneburg war Uelzen mit dem Hundertwasser-Bahnhof das Ziel. Ein toller Künstler, Architekt, …. .
160 km weiter Richtung Süden kam Magdeburg, wo wir einen schönen Stellplatz fanden. Über die Elbe ging es dann in die „Altstadt“, wobei Bomber-Harris und anschließend Ulbricht, Honecker und Konsorten nur noch wenige, wenn auch sehr schöne Bausubstanz übrig gelassen hatten. Auch hier wieder ein Gebäude von Hundertwasser, dass er er noch vor seinem Tod 2000 entworfen hatte, dessen Fertigstellung 2003 er aber nicht mehr erlebt hatte.
06.05.2026, Mittwoch: Nach ca. 90 km erreichten wir Halle. Wir wollten unbedingt die Himmelsscheibe von Nebra sehen. Aber das Museum bot weit mehr – eine tolle Ausstellung, für die wir 3,5h brauchten und trotzdem bei weitem nicht alles gesehen hatten. Aber danach waren wir platt! 🙂
07.05.2026, Donnerstag: ca. 90 km Richtung Nord-Nord-West liegt Quedlinburg, ein Weltkulturerbe und immer wieder toll. Allerdings hat es bis 16 heftig und danach bis 19h erträglich geregnet. Daher haben wir erst mal gut zu Mittag gegessen, aufgeräumt, Sachen erledigt etc. bevor wir kurz nach 16h den Stadtbummel begonnen haben.
0805.2026, Freitag: Halberstadt liegt 16 km nördlich von Quedlinburg und wir hatten von dem tollen Dom eine Reportage im Fernsehen verfolgt. Der Domschatz soll der größte nach dem Vatikan sein, aber auf die Erlöse der kirchlichen Ausbeutungen hatten wir keine Lust. So schlenderten wir zunächst durch die Altstadt, die sich als sehr reizvoll erwies. Das Highlight – der Dom – erfüllte aber leider nicht unsere Erwartungen. Da hatten wir schon eindrucksvollere gesehen.
Eigentlich hatten wir nur die Besichtigung des Doms vorgehabt, aber durch den Stadtbummel war es 15h als wir nach Wernigerode aufbrachen. Auch hier wieder Stadtbummel!
09.05.2026, Samstag: Noch einmal rein nach Wernigerode. Zu sehen gab es immer noch mehr als genug, aber die Kaffees und die Einkaufsstraße hatten es uns angetan.
Nach dem Mittagessen im WoMo war Einbeck – die Heimat des Bockbieres – ein MUSS!! Aber auch hier wieder eine tolle Altstadt, wobei die Architektur viel verzierter ist: Weser-Fachwerk.
10.05.2026, Sonntag: Vormittags besuchten wir den PS.Speicher in Einbeck. Von dem Gebäude wo die Erlebnisausstellung ist, hatte ich angenommen, dass dort die Hauptausstellung mit den meisten Fahrzeugen ist – für 19€ / Person aus meiner Sicht eine berechtigte Annahme. Die Ausstellung durch die Jahrzehnte der Kraftfahrzeugentwicklung war auch interessant, aber mich interessierten am meisten Fahrzeuge. Hier jedoch waren zu geschätzt 95% Motorräder und der Rest PKW. Seltene PKW, LKW, Fundstücke aus dem Wasser / Moor etc. waren in weiteren Gebäuden – für jeweils weitere 12€. Alle Gebäude inkl. der Erlebnisausstellung wären 54€ gewesen – aber das wäre zu viel Input für einen Tag! Und bei den Motorrädern vermisste ich z. B. Egli, mehrere Zündapp etc.. Also für mich eher enttäuschend!
15 km waren es bis nach Northeim, wo in der schönen Altstadt eine KFZ-Veranstaltung war. Viele Händler, einige historische Fahrzeuge etc.. Insgesamt recht nett, auch der Ort selber.
Wir fuhren jedoch noch zum nächsten Ort, wo wir bei „Don’s Diner“ sehr lecker und bei wirklich sehr freundlicher Bedienung einen schönen Abend verbrachten. Übernachten durften wir bei dem angrenzenden Reiterhof von Sven und Tanja – danke dafür, auch für den schönen gemeinsamen Umtrunk.
11.05.2026, Montag: Über Kassel und Baunatal durch den Langenberg ging es in meine alte Heimat, Niedenstein. Wir besuchten unsere letzten Verwandten dort, das Grab meiner Eltern und mit einem Zwischenstopp bei „Hansi“ Damm deckten wir unseren Vorrat an „aahler Worscht“ in Eigenschlachtung auf. Sein Sohn Sven hat Garnelen in garantierter biologischer Aufzucht ohne Antibiotika etc.. Wen das interessiert suche nach „Die Landgarnele“ von „Damm Aquakultur – garantiert ein Genuss. Unser Übernachtungsplatz war in Fritzlar am Grauen Turm, wo ich ins Gymnasium gegangen bin und das quasi meine 2te Heimat wurde. Abends ein leckeres Essen mit alten Freunden beim Italiener.
12.05.2026, Dienstag: Ein weiterer Tag in Fritzlar. Nach einem Stadtbummel waren wir Nachmittags bei Verwandten eingeladen. Nach dem Abendessen im WoMo ging es dann in meine alte Stammkneipe, die Turmschänke. Für mich wird es aber immer das „Rustika“ bleiben – so sein früherer Name. Ein weiterer sehr schöner Abend mit alten Freunden.
13.05.2026, Mittwoch: Bis nach Melsungen war es nur eine kurze Strecke. Ein schöner Stellplatz an der Fulda mit wenigen Schritten zu der schönen Altstadt mit vielen schönen alten Gebäuden war das Ziel. Bekannt ist die Stadt für die Bartenwätzer-Brücke: Auf ihrem Weg in die umliegenden Wälder schärften die Holzfäller im Mittelalter auf den Sandsteinen der Brüstung der Brücke noch einmal ihre Äxte (=Barten). Die Einkerbungen in den Steinen sieht man recht deutlich.
14.05.2026, Donnerstag: Von Melsungen nach Burg Herzberg waren es nur 60 km. Die Burg bietet einen tollen Rundumblick, eine sehr gute und nette Bewirtung und eine Besichtigung lohnt auf jeden Fall. Unser Freund Peter ist hier sehr häufiger Gast und daher wohlbekannt – so aßen wir in der Gaststätte nicht nur sehr lecker sondern hatten auch mit den Betreibern sehr schnell sehr netten Kontakt.
15.05.2026, Freitag: Schlitz war nach ca. 30 Minuten erreicht, beim Schwimmbad gibt es einen kostenlosen Stellplatz. Zu Fuß ist es bis zur sehenswerten Altstadt nicht mal ein Kilometer. Die Kirche datiert zurück bis 812, der gotische Eingang stammt noch aus dieser Zeit. Sie ist somit einer der ersten Steinkirchen in Deutschland. Der alte Wehrturm kann besichtigt werden, mit einem Aufzug geht es die 30 m hoch. Interessant sind dabei die Anekdoten des Führers, u. a. ist der Turm als die höchste Weihnachtskerze lt. Guinessbuch der Rekorde!
Morgen, den 16.05.2026 geht es dann die ca. 200 km zurück nach Hause.
2026_04_29-05_17 Norddeutschland
29.05.2026, Mittwoch: Um vor dem Run des verlängerten 1. Mai-Wochenendes gut durchzukommen, sind wir so früh wie möglich losgefahren. Und wir hatten wirklich Glück, ohne Stau ging es bis nach Celle. Der Stellplatz hatte aber bei unserer Ankunft um 16h leider keine freien Stellplätze mehr, also fuhren wir ein paar Kilometer weiter nach Garßen, wo wir einen ruhigen Stellplatz beim Friedhof fanden.
30.04.2026, Donnerstag: Wir waren nach einer ruhigen Nacht relativ früh wach und fuhren zu dem Stellplatz in Celle, wo wir dieses Mal problemlos einen Stellplatz fanden. Auch wenn es von hier in die Altstadt nicht sehr weit war, hatten wir am Abend dennoch über 15 km auf der Uhr – denn wir sind insgesamt 3x hin und wieder retour.
Die Altstadt hat über 500 unter Denkmalschutz stehende Gebäude die bis 1516 zurückgehen – einfach toll.
Das Wetter war toll und der Park bot schöne Ecken um zu entspannen.
01.05.2026, Freitag: Am Morgen hieß es kurz entsorgen bevor wir zu „Alten Land“ nach Hollern aufbrachen. Peter und Familie hatten zum 12(?) Mal zum Allrad-Blütenspanner-Treffen eingeladen. Wie auch beim letzten Mal vor 4 Jahren war es sehr stark besucht, aber es gibt jede Menge Platz.
Wir machten die Hof-und Felder-Führung mit. Dazu hatte Peter 3 Klein-Trecker samt mehreren Anhängern vorbereitet, auf denen Kisten mit Sitzgelegenheiten waren, in denen normalerweise die Äpfel vom Feld zum Hof gefahren werden. Peter erklärte mit Leidenschaft seine Arbeit und die vielen dabei zu berücksichtigenden Parameter.
Abends brannten dann wieder etliche Lagerfeuer auf dem Hofgelände.
02.05.2026, Samstag: Heute ganz relaxed: Erst 200m zum Penny zum einkaufen, dann gemütlich Spätstücken. Nach dem Duschen eine Runde über den Platz zum „Diesel-Quatschen“. Anschließend die obligatorische Runde mit der Feldbahn durch die Apfelfelder. Kurz vor Schluss dann ein Unfall: Einer der Wagen springt bei einer Weiche aus dem Gleis. Dank dem erfahrenen Lokomotivführer keine Leicht- oder Schwerverletzten! 🙂 Zu viert wird Wagen wieder in die Gleise gehoben. Wegen der Dramatik leider keine Fotos! 🙂
Damit wir morgen zeitig losfahren können, Wasser aufgefüllt, Toilettencassette geleert, Navi gefüttert etc..
03.05.2026, Sonntag: Das Ziel war Hamburg, Da der verbliebene Stellplatz Nähe Fischmarkt nur jeweils bis 9h genutzt werden darf (danach muss für den nächsten Tag bezahlt werden), hatten wir für 8h den Wecker gestellt, damit wir am frühen Vormittag problemlos einen Platz finden. Das war auch der Fall, auch wenn einige Stellplätze von Besuchern des noch laufenden Fischmarkts belegt waren. Was wir jedoch nicht wussten: Der Hafengeburtstag wirft seine Schatten voraus und eine Nutzung bis Mittwochmorgen war nicht möglich – am nächsten Morgen ist der Platz ab 9h gesperrt. Einen weiteren Stellplatz Richtung Westen hatte ich noch nie genutzt, war mir also nicht sicher, ob und wie er beim Hafenfest genutzt werden kann. Daher habe ich sicherheitshalber die Buchungen beim Miniatur Wunderland für den morgigen Tag auf einen „unbekannten“ Termin verschoben.
Den geplanten Besuch im Restaurant Fischereihafen konnte ich von Dienstag auf heute Mittag verschieben.
Anschließend stand dann ein ausgiebiger Ausflug entlang der Elbe zum Rathaus und am Michel vorbei retour zum Stellplatz an.
04.05.2026, Montag: Den Stellplatz in Hamburg mussten wir ja bis 9h geräumt haben, daher waren wir bereits um 10h in Lüneburg. Über 1.000 denkmalgeschützte Gebäude gibt es hier! Seinen Aufstieg verdankt der Ort dem Salz, das hier bis vor kurzem noch im großen Stil abgebaut wurde. Nach der Reformation wurde das Salz aus Lüneburg allerdings im Vergleich zu anderen Quellen zu teuer und es verfiel in einen Dornröschenschlaf – was ihm heute touristisch allerdings zu Gute kommt.
Bei der Touristeninfo im tollen Rathaus buchten wir eine Führung und liefen den Ort bis zum Abend dann auf eigene Faust ab. Die alten Häuser weisen zum Teil schon bemerkenswerte Verformungen durch Auswaschungen von Kalk und den Salzstock auf. Interessant ist auch das „schwangere Haus“ mit seiner nicht unerheblichen Ausbeulung durch „Pfusch am Bau“, s. letztes Foto.
05.05.2026, Dienstag: Nach Entsorgung in Lüneburg war Uelzen mit dem Hundertwasser-Bahnhof das Ziel. Ein toller Künstler, Architekt, …. .
160 km weiter Richtung Süden kam Magdeburg, wo wir einen schönen Stellplatz fanden. Über die Elbe ging es dann in die „Altstadt“, wobei Bomber-Harris und anschließend Ulbricht, Honecker und Konsorten nur noch wenige, wenn auch sehr schöne Bausubstanz übrig gelassen hatten.
Auch hier wieder ein Gebäude von Hundertwasser, dass er er noch vor seinem Tod 2000 entworfen hatte, dessen Fertigstellung 2003 er aber nicht mehr erlebt hatte.
06.05.2026, Mittwoch: Nach ca. 90 km erreichten wir Halle. Wir wollten unbedingt die Himmelsscheibe von Nebra sehen. Aber das Museum bot weit mehr – eine tolle Ausstellung, für die wir 3,5h brauchten und trotzdem bei weitem nicht alles gesehen hatten. Aber danach waren wir platt! 🙂
07.05.2026, Donnerstag: ca. 90 km Richtung Nord-Nord-West liegt Quedlinburg, ein Weltkulturerbe und immer wieder toll. Allerdings hat es bis 16 heftig und danach bis 19h erträglich geregnet. Daher haben wir erst mal gut zu Mittag gegessen, aufgeräumt, Sachen erledigt etc. bevor wir kurz nach 16h den Stadtbummel begonnen haben.
0805.2026, Freitag: Halberstadt liegt 16 km nördlich von Quedlinburg und wir hatten von dem tollen Dom eine Reportage im Fernsehen verfolgt. Der Domschatz soll der größte nach dem Vatikan sein, aber auf die Erlöse der kirchlichen Ausbeutungen hatten wir keine Lust. So schlenderten wir zunächst durch die Altstadt, die sich als sehr reizvoll erwies. Das Highlight – der Dom – erfüllte aber leider nicht unsere Erwartungen. Da hatten wir schon eindrucksvollere gesehen.
Eigentlich hatten wir nur die Besichtigung des Doms vorgehabt, aber durch den Stadtbummel war es 15h als wir nach Wernigerode aufbrachen. Auch hier wieder Stadtbummel!
09.05.2026, Samstag: Noch einmal rein nach Wernigerode. Zu sehen gab es immer noch mehr als genug, aber die Kaffees und die Einkaufsstraße hatten es uns angetan.
Nach dem Mittagessen im WoMo war Einbeck – die Heimat des Bockbieres – ein MUSS!! Aber auch hier wieder eine tolle Altstadt, wobei die Architektur viel verzierter ist: Weser-Fachwerk.
10.05.2026, Sonntag: Vormittags besuchten wir den PS.Speicher in Einbeck. Von dem Gebäude wo die Erlebnisausstellung ist, hatte ich angenommen, dass dort die Hauptausstellung mit den meisten Fahrzeugen ist – für 19€ / Person aus meiner Sicht eine berechtigte Annahme. Die Ausstellung durch die Jahrzehnte der Kraftfahrzeugentwicklung war auch interessant, aber mich interessierten am meisten Fahrzeuge. Hier jedoch waren zu geschätzt 95% Motorräder und der Rest PKW. Seltene PKW, LKW, Fundstücke aus dem Wasser / Moor etc. waren in weiteren Gebäuden – für jeweils weitere 12€. Alle Gebäude inkl. der Erlebnisausstellung wären 54€ gewesen – aber das wäre zu viel Input für einen Tag!
Und bei den Motorrädern vermisste ich z. B. Egli, mehrere Zündapp etc.. Also für mich eher enttäuschend!
15 km waren es bis nach Northeim, wo in der schönen Altstadt eine KFZ-Veranstaltung war. Viele Händler, einige historische Fahrzeuge etc.. Insgesamt recht nett, auch der Ort selber.
Wir fuhren jedoch noch zum nächsten Ort, wo wir bei „Don’s Diner“ sehr lecker und bei wirklich sehr freundlicher Bedienung einen schönen Abend verbrachten. Übernachten durften wir bei dem angrenzenden Reiterhof von Sven und Tanja – danke dafür, auch für den schönen gemeinsamen Umtrunk.
11.05.2026, Montag: Über Kassel und Baunatal durch den Langenberg ging es in meine alte Heimat, Niedenstein. Wir besuchten unsere letzten Verwandten dort, das Grab meiner Eltern und mit einem Zwischenstopp bei „Hansi“ Damm deckten wir unseren Vorrat an „aahler Worscht“ in Eigenschlachtung auf. Sein Sohn Sven hat Garnelen in garantierter biologischer Aufzucht ohne Antibiotika etc.. Wen das interessiert suche nach „Die Landgarnele“ von „Damm Aquakultur – garantiert ein Genuss. Unser Übernachtungsplatz war in Fritzlar am Grauen Turm, wo ich ins Gymnasium gegangen bin und das quasi meine 2te Heimat wurde.
Abends ein leckeres Essen mit alten Freunden beim Italiener.
12.05.2026, Dienstag: Ein weiterer Tag in Fritzlar. Nach einem Stadtbummel waren wir Nachmittags bei Verwandten eingeladen. Nach dem Abendessen im WoMo ging es dann in meine alte Stammkneipe, die Turmschänke. Für mich wird es aber immer das „Rustika“ bleiben – so sein früherer Name. Ein weiterer sehr schöner Abend mit alten Freunden.
13.05.2026, Mittwoch: Bis nach Melsungen war es nur eine kurze Strecke. Ein schöner Stellplatz an der Fulda mit wenigen Schritten zu der schönen Altstadt mit vielen schönen alten Gebäuden war das Ziel.
Bekannt ist die Stadt für die Bartenwätzer-Brücke: Auf ihrem Weg in die umliegenden Wälder schärften die Holzfäller im Mittelalter auf den Sandsteinen der Brüstung der Brücke noch einmal ihre Äxte (=Barten). Die Einkerbungen in den Steinen sieht man recht deutlich.
14.05.2026, Donnerstag: Von Melsungen nach Burg Herzberg waren es nur 60 km. Die Burg bietet einen tollen Rundumblick, eine sehr gute und nette Bewirtung und eine Besichtigung lohnt auf jeden Fall. Unser Freund Peter ist hier sehr häufiger Gast und daher wohlbekannt – so aßen wir in der Gaststätte nicht nur sehr lecker sondern hatten auch mit den Betreibern sehr schnell sehr netten Kontakt.
15.05.2026, Freitag: Schlitz war nach ca. 30 Minuten erreicht, beim Schwimmbad gibt es einen kostenlosen Stellplatz. Zu Fuß ist es bis zur sehenswerten Altstadt nicht mal ein Kilometer. Die Kirche datiert zurück bis 812, der gotische Eingang stammt noch aus dieser Zeit. Sie ist somit einer der ersten Steinkirchen in Deutschland.
Der alte Wehrturm kann besichtigt werden, mit einem Aufzug geht es die 30 m hoch. Interessant sind dabei die Anekdoten des Führers, u. a. ist der Turm als die höchste Weihnachtskerze lt. Guinessbuch der Rekorde!
Morgen, den 16.05.2026 geht es dann die ca. 200 km zurück nach Hause.
2026_04_29-05_17 Norddeutschland
2026_04_09-14 Andechs u. Siebert
2025_08-10 USA
2025_07-08 Lohmann Hladky Siebert KH F
2025_05-07 GB, Schottland, Irland
2025_04_22-28 Nierstein-Siebert-Andechs- Hagenau
2025_03_14-16 F Nancy
2024 – 25 Marokko
2024_10-11 F Perigord
2024_06-09 PL-LT-LV-EST
Yamaha FJ 1200 2024 ff
2024_04-06 England und Irland